KVW Marketing-Consult

Geschäfts-Prozess-Optimierung

Gasbezugsoptimierung

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Vergleichmäßigung des Bezuges

Optimierung der Last bedeutet Vergleichmäßigung des Bezuges. Der ideale Bezug ergibt sich aus der Relation von Qa : Qh = 8760 Bh/a - was heißt, dass zu jeder Stunde die gleiche Menge Erdgas gezogen wird.

Faktisch setzt das die Gasindustrie um, indem sie ihre Importe daran ausrichtet. Dann kann man auch zu den Bedingungen "Take or Pay" abschließen, was heißt, dass die sich errechnende Menge aus Qh x 8760 Bh/a auch abgenommen, zumindest aber bezahlt werden muss.

Reagieren auf andere Rahmenbedingungen

Im Wiederverkauf über Stadtwerke und EVU ergeben sich andere Rahmenbedingungen. In Mitteleuropa kennen wir saisonale Schwankungen, so dass im Sommer kaum Heizgas, dafür Kochgas und Prozessgas an den Kunden geht, während im Winter Heizgas im Vordergrund steht.

Um den Leistungsgedanken im Geschäftsprozess zu fördern, hat die deutsche Gasindustrie den Gasverkauf an zwei Rahmenbedingungen geknüpft: Es wird der Wert des Erdgases in kWh verkauft und zusätzlich wird die zur Verfügung gestellte Leistung, der Anschlusswert in kWh/h (vielerorts bisher auch in kWh/d), in Rechnung gestellt.

Optimierung durch Anpassung der Benutzungsstunden

Um den Wiederverkauf die Risiken der Optimierung zu mindern, war in der Vergangenheit in den meisten deutschen Verkaufsgebieten die Leistungsberechnung an Qd - Tagesmengen - ausgerichtet. Allerdings führte das zu einer Vernachlässigung der Optimierung, was sich so darstellte, dass Stadtwerke in der Relation von Qd:Qh nicht 24 Stunden erzielten sondern lediglich um 16-20 Benutzungsstunden.

In den Gasverkaufsbereichen, die von Anfang an auf Qh in der Last ausgelegt waren - z. B. in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Teilen Bayerns usw - konnten sich Stadtwerke frühzeitig schärfen und haben durch Ausbau von Atmungsvolumen (Stichwort Röhrenspeicher) ihren Beitrag erbracht, Qd:Qh auf 24 zu bringen.

Qh als entscheidende Größe

Nunmehr haben wir das Zeitalter der Doppelverträge, in dem Qh im Transport eine entscheidende Größe spielen kann - vorausgesetzt, man erlangt einen Vertrag, der exakt Qh in der Bilanzierung definiert und nicht eine Bilanzierung der Last über Tage, Wochen oder gar Quartale.

Mehr Marge durch KVW Marketing-Consult

KvW Marketing-Consult hat sich über Jahre hinweg im nationalen, wie auch im internationalen Markt, dem Thema der Gasbeschaffung, -bezugsoptimierung und -vermarktung zugewandt und vielerorts in Projekte eingebracht.

Das führte jeweils zu deutlichen Anhebungen der Benutzungsstrukturen und damit zu besseren Gestehungskosten, was mehr Margenspielraum bedeutet. Mehr Marge ist die Grundlage dafür im Wettbewerb unter Gleichen mehr Wertschöpfungen zu erlangen um speziellen Kunden, die Mengengerüste darstellen, möglicherweise Zugeständnisse am Preis zusprechen zu können.

Auf einen Blick kann man darlegen, dass ein Ortsversorger, der in monopolen Zeiten erwachsen ist, ohne Optimierungsvorkehrungen eine Benutzungsstruktur erlangte, die etwa wie folgt darzulegen ist: Qa : Qh = 2800 Bh/a. Durch Implementierung der Leistungen des KVW-Teams erlangt der Ortsversorger Überblick und Einsicht in die unterschiedlichen Maßnahmen der Optimierung.

Simulationsberechnungen zeigen Atmungsvolumen

Innerhalb von Simulationsberechnungen wird ermittelt, mit welchem Atmungsvolumen der Tag, die Woche, 14 Tage oder der Monat zu glätten sind.

Es zählt auch eine Betrachtung der Key-Accounts, die größere Anschlußwerte - etwa ab 0,5 MW Kesselleistung - haben. Atmungsvolumen und der Aufbau unterbrechbarer Sonderkunden im Mix führen dazu, dass Benutzungsstrukturen um 1000 - 2000 Jahresbenutzungsstunden angehoben werden können. Ein Heizkessel mit 1 MW Anschlußwert kostet im Schnitt ca. 15.000 € Leistungskosten/a im Qh Markt.

Im Qd Markt kostete er bei 16 Bh/d in etwa 16.000 x 0,70 Cent, also rund 10.000 €. Würde er im Gasbezug unter Qd Parametern bivalent gefahren, käme er bei ca. 30 kalten Tagen auf etwa 500 Betriebsstunden, in denen er mit HEL befeuert würde. Da bräche das Mengengerüst weg und bei 500.000 kWh Minderverkauf Erdgas würden bei 0,35 Cent Marge an die 1750 € Marge wegbrechen.

Im Stundenmarkt hingegen ist er nur etwa an 80 Stunden/a vom Netz, das macht 80.000 kWh/a Minderverkauf aus - rund 280 € Marge, bei hohem Mengengerüst im Gasverkauf und eine Leistungsreduktion von 15.000 €.

Dieses Beispiel veranschaulicht den Wert von Qh, was nachvollziehbar auch die Wertschöpfungsminderung der Netzbetreiber unterstreicht, die zwar durch optimierte Wiederverkäufer mehr Kapazitäten in den Netzen haben, diese aber nicht unbedingt verkaufen können. Trotzdem wird sich Qh durchsetzen, weil die Händler auf die Netzbetreiber keine Rücksicht nehmen - sondern ihrem Kunden Hilfestellung bieten, bestmöglich einzukaufen.

Win-Win Situationen durch KVW Marketing-Consult

Das KVW-Team ist langjährig in diesen Prozessen erfahren und bietet jeglichen Support in Marketing, Engineering und Sales - so dass Win-Win-Situationen erstehen und Ortsversorger mit ihren Providern partnerschaftlich in die Zukunft gehen.

Optimale Kundenbindung durch passende Angebote

Schließlich muss man an den Standort denken. Nur ein gutes Preis-System ermöglicht Optimierungsmaßnahmen. Diese wiederum formen die vertriebliche Leistung, weil eben der Ortsversorger für seine Klientel im Rahmen passender Angebote Erdgas lukrativ vorhalten kann. Das führt bei Kunden zu Innovation und Bindung und stellt sich dar in möglicherweise auch gemeinsamen Projekten, wie mit BHKW oder Mikroturbine.

Beispiel

Präsentationsbeispiel

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Beispiel Gasbezugsoptimierung

Eine ausführliche Darstellung des Präsentationsbeispieles steht als PDF-Download zur Verfügung: » Download «

 

Nehmen wir die alten Strukturen mit 2.800 Bh/a und errechnen bei einem Leistungspreis (respektive Durchleitungspreis) von 15 €/KW den spezifischen LP-Anteil: ER beträgt 0,5357 Cent per kWh.

Bei erreichten 5.000 Jahresbenutzungsstunden sind es 15:5.000 = 0,3 Cent per kWh, das sind 0,2357 Cent mehr Marge für den Ortsversorger.

Ergebnis: Kosteneinsparung beim Einkauf

Hat der Ortsversorger z. B. eine Jahresmenge von 500 Mio kWh, stellt das eine Kosteneinsparung von rund 1,2 Mio €/a dar!

Welches Geschäft gibt solche Margensteigerung sonst her? Es ist allein die Optimierung, die zwar auch Geld kostet, denn ohne zusätzliches Atmungsvolumen geht das nicht. Eine Feasability-Study vom KvW-Team ergibt Klarheit bei Kosten und Nutzen. Und wenn der Return of Investment (ROI) um 3 - 5 Jahre beträgt - das ist abhängig, z. B. vom anstehenden Vordruck im Leitungsnetz - wird zweifellos jeder Vorstand/Geschäftsführer/Werkleiter Maßnahmen ergreifen, diese Option umzusetzen.

Optimierung als die Antwort auf zunehmenden Wettbewerb!

Optimierung ist somit eine Hauptaufgabenstellung im zunehmenden Wettbewerb und es stellt sich klar heraus, das das Atmungsvolumen ein Handelsinstrument ist - ebenso wie zB eine LPG-Luft-Einspeisung, die gleichen Zwecken dient und auf die Dritte keinen Zugriff haben.

Im Markt der Zukunft, in dem der Gashandel im Mix der Optionen einkauft - City-Gate, Börse, Powergas usw. - ist ein genügend großes Atmungsvolumen die Grundlage für geglätte Lasten.

Auf der Klaviatur des Optimierens gibt es vielerlei Optionen.

Ortsbezogene Konzepte von KVW

Das KVW-Team entwickelt mit seinen Klienten die ortsbezogenen Konzepte und setzt sie technisch-wirtschaftlich um. Solche Prozesse erfordern Aufmerksamkeit und auch Budget. Am Ende rechnet sich der Aufwand für den Gashandel, wie auch für den Key-Account.

 

Erfolgreiche Arbeit beginnt im Kopf. Dort erwachsen die Grundlagen für Maßnahmen, wie oben beschrieben. Das KVW-Team hilft dabei, sachlich fundierte Entscheidungen zu treffen und steht auch bei der Umsetzung von Verträgen in Gewerke kompetent zur Seite.

KVW Beratung wird 15!

Kuno von Wedelstedt berät seit nunmehr 15 Jahren Energie- und Gasversorger. Bis zu 7stellige Kostenersparnisse pro Geschäftsjahr konnten durch KVW erzielt werden.

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Wir begrüßen Sie auf unserem neuen Internetauftritt. Sie können sich nun umfassend vorab über unsere Beratungstätigkeiten informieren.

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